Sony DSLR-A580L SLR-Digitalkamera (16 Megapixel, Live View, Full HD, 3D Sweep Panorama) Kit inkl. 18-55 mm Objektiv
Dass die Sony Alpha 580 eine klassische Spiegelreflex-Kamera ist, bringt auch im Wortsinn handfeste Vorteile. Das Gehäuse ist gut ausgeformt und griffig armiert. Die Alpha 580 ist etwas größer als die beiden SLT-Modelle A33/A55V und liegt dadurch besser in der Hand. Sie bietet auch eine größere Fläche für separate Tasten für den direkten Zugriff auf wichtige Funktionen. Auch das Dachkant-
Spiegelprisma der A580 liefert ein helleres und klareres Sucherbild als der elektronische Sucher der A33/A55V.
Der Sucher der A580 wirkt aufgeräumt, die Sucheranzeigen in der unteren Zeile sind gut ablesbar und beschränken sich auf die wichtigsten Einstellungen. Die Monitore beider Gattungen haben eine 3-Zoll-Diagonale, aber die Fläche, auf der das Bild tatsächlich angezeigt wird, ist 6 x 4 Zentimeter bei der A580 und 5,5 x 3,7 Zentimeter bei der A33/A55V. Was bei der A580 am meisten überrascht, ist das extrem niedrige Rauschen bei allen Empfindlichkeiten. Es sind ohne Übertreibung Traumwerte im Messlabor, die auch mit der visuellen Prüfung vollkommen übereinstimmen.
Sehr gut ist auch der Dynamik- Umfang. Die Alpha 580 kann hohe Motivkontraste erfassen und fein differenziert wiedergeben. Der automatische Weißabgleich arbeitet tadellos. Der neue Exmor HD CMOS Sensor kann Full-HD Videos im AVCHD Format drehen. Die Videoqualität ist sehr gut, die Clips kann man direkt auf dem Flachbildfernseher betrachten. Gut ist auch der Stereo- Ton über die eingebauten Stereo-Mikrofone, die hinter winzigen Löchern vor dem Blitzschuh sitzen. Da sich der Monitor nach oben und unten schwenken lässt, kann man sehr bequem auch über Kopf oder von einem tiefen Standpunkt aus arbeiten.
Sony SLT-A55V SLT-Digitalkamera (16 Megapixel, Live View, Full HD, 3D Sweep Panorama) Gehäuse
Das Prinzip ist nicht neu, Canon hat es bereits von zwei Jahrzehnten in analogen SLR-Kameras eingesetzt. Ein unbeweglicher, teildurchlässiger Spiegel lässt den größten Teil des Lichts für die Aufnahme durch und reflektiert den anderen für bestimmte Anwendungen. Sony setzt dieses Prinzip zum ersten Mal bei digitalen Kameras ein und will mit den SLT-Modellen A55V und A33 eine
neue Gattung einführen. SLT steht für Single Lens Translucent (mirror).
Da der Spiegel nicht hoch und zurück klappen muss, kann man sich die aufwändige und verschleißanfällige Mechanik sparen. Und es gibt keine Dunkelphase und keine Zeitverzögerung. Die Alpha 55V nutzt diesen Vorteil und ist mit 10 Bildern pro Sekunde so schnell wie eine Profi- Kamera. Dabei wird auch das reflektierte Licht permanent zum AF-Modul geleitet, so dass die Kamera ständig fokussieren kann.
Die spannende Frage dabei ist, ob die Bildqualität nicht dadurch leidet, dass nur 70 Prozent des Lichts durch eine teilweise reflektierende Fläche zum Sensor gelangen. Denn es ist ja bekannt, wie empfindlich Sensoren und die den Dioden vorgelagerten Mikrolinsen
auf Veränderungen des Strahlengangs reagieren.
Daher ist der direkte Vergleich mit der Sony Alpha 580 sehr aufschlussreich, weil beide Modelle mit identischen Bildsensoren ausgestattet sind. Diese Frage ist durch unseren Vergleichstest schneller und eindeutiger beantwortet als erwartet. Die A55V hat eine höhere Auflösung als die A580. Und sie ist auch schneller. In den anderen Testdisziplinen gibt es keine nennenswerten Unterschiede zwischen den beiden 16 Megapixel Modellen.
Pentax K-r SLR
Auch die kleine Schwester der K-5 hat einen neuen CMOSSensor bekommen. Der hat zwar nur 12,4 Megapixel, aber die werden voll ausgenutzt. Und zwar bei allen bewerteten ISO-Stufen: von ISO 100
bis ISO 3200 erreicht die Auflösung durch die Bank Werte von 81 oder 82 Prozent der theoretischen Maximalauflösung des Sensors. Noch mehr als die Höhe der Auflösung beeindruckt die fast lineare Konstanz der Werte. Hier hat jemand seine Hausaufgaben gemacht!
Und sogar bei den noch höhe ren Empfindlichkeiten löst die K-r erstaunlich hoch auf. Da auch das Rauschen, gemessen an den hohen ISO-Werten, akzeptabel ist, bekommt die K-r einen halben Bonuspunkt dafür. Das Rauschen wird zwar ab ISO 6400 sichtbar, aber die Bilder sind sogar bei ISO 25.600 noch brauchbar, zumal die Auflösung noch gute 65 Prozent erreicht.
Bis ISO 3200 ist das Rauschen unerwartet gering. Der erstaunlich gute Eindruck, den die Pentax K-r im Testlabor hinterlassen hat, wird durch die visuelle Prüfung bestätigt. Die Objekte und Strukturen in unserem Testbild werden bei allen Empfindlichkeiten bis ISO 3200 sehr sauber aufgelöst. Die Praxisbilder wirken scharf und brillant.
Die Eingangsdynamik könnte höher sein. Das wäre gut, um hohe Motivkontraste zu erfassen.
Wir haben die Labormessungen wie immer ohne Funktionserweiterungen durchgeführt, aber die K-r bietet mehrere Möglichkeiten, den Dynamikbereich zu erweitern. Die Farbwiedergabe und der automatische Weißabgleich arbeiten recht genau. Bei der Ausstattung hat Pentax auch nicht gespart. Die K-r hat sogar den schnellen Verschluss mit der 1/6000 Sekunde mit an Bord.
Und da auch der Autofokus sehr flott arbeitet, muss man auch bei bewegten Motiven nicht passen. Ein zweites Einstellrad gehört nicht zur klassenüblichen Ausstattung, das führt nicht zur Abwertung. Die winzigen Kreuztasten sind aber ein Armutszeugnis. Klasse ist die Option, statt des Akkus auch AA-Mignon-Batterien ohne Träger einzusetzen.
Sigma SD15 SLR
Eine Kamera wie die Sigma SD15 zu bewerten ist nicht einfach. Denn sie passt in keine Schublade. Das fängt beim Foveon X3 Direktbildsensor an. Er kann, anders als herkömmliche Sensoren mit Bayer- Matrix, alle drei Grundfarben in jedem Pixel aufzeichnen. Das Ausbleiben der Farbinterpolationführt dazu, dass Sigma korrekterweise die Auflösung mit 14 Megapixel angibt (2640 x 1760 x 3). Die Bildgröße von 2640 x 1760 Pixel entspricht aber einer Bildauflösung von 4,6 Megapixel und somit einer Nyquist-Frequenz von 880 Linienpaaren pro Bildhöhe.
Die Nyquist-Frequenz gibt die theoretische Maximalauflösung eines Sensors an. Bei einer so geringen Nyquist-Frequenz ist nicht mehr das Objektiv der limitierende Faktor, sondern der Sensor. Und jetzt kommt der zweite Faktor ins Spiel. Da keine Farbinterpolation stattfindet, verzichtet Sigma auf Antialiasing- Filter, um die ganze Auflösung aus dem Bildsensor herauszukitzeln. Die Folge: die Auswertungssoftware errechnet
Auflösungen weit jenseits der Nyquist-Frequenz, die nichts mehr mit einer realen Auflösung zu tun haben. Aus diesem Grund geben wir bei der Sigma SD15 keine Werte an, die über die Nyquist-Frequenz hinaus gehen. Diese wird locker erreicht, und dafür gibt es 20 Punkte. Der Foveon-Sensor hat durch seine besondere Konstruktion und Arbeitsweise auch positive Eigenschaften.
Bei Porträtaufnahmen beispielsweise bewirkt er eine besonders angenehme Hautwiedergabe. Auch eine gewisse Plastizität ist in den Testbildern zu erkennen. Das gilt aber nur
für ISO 50-400. Ab ISO 800 überzieht ein deutliches Rauschen die Bilder.
Die ohnehin etwas eingeschränkte Eingangsdynamik geht ab ISO 800 in die Knie. Von ISO 3200 lässt man am besten die Finger. Die Auflösung stimmt noch, aber die Bilder sind total verrauscht. Die Ergonomie ist trotz Detailschwächen insgesamt gut, kommt aber nicht an die der EOS 60D und D7000 heran. Man gewöhnt sich aber mit der Zeit daran und kann dann recht gut mit der SD15 arbeiten.
Pentax K-5 SLR
Pentax hat bei der K-5 nichts dem Zufall überlassen. Der neue CMOS-Sensor bringt es auf 16,3 Megapixel und der Empfindlichkeitsbereich protzt mit ISO 80 bis ISO 51.200. Dank neuem Prozessor
und schnellerem Autofokus schafft die K-5 eine maximale Bildfrequenz von 7 Bildern pro Sekunde. Untergebracht ist das Technik-Arsenal in einem stabilen Gehäuse aus einer Magnesium-Aluminium-Legierug mit einem Edelstahl-Chassis. 77 Dichtungen schützendie Elektronik vor Feuchtigkeit und Schmutz.
Die Liste der serienmäßigen Annehmlichkeiten ist sehr lang und man vermisst nichts Wesentliches, bis auf eine Ausnahme: Eine Wippe mit Drehfunktion anstelle der vier Kreuztasten auf der Rückseite, die fast jede Kompakte zieren aber an einer Spiegelreflex der Oberklasse fehl am Platz sind. Auch die permanente Markierung der Lage der AF-Messfelder auf den Einstellscheiben ist ein lohnendes Betätigungsfeld für die nächste Modellpflege. Was die Bildqualität betrifft, gibt es nur Positives zu berichten.
Das Rauschen ist im bewerteten Bereich bis ISO 3200 so gering, dass die K-5 die höchste Punktzahl erreicht. Erst bei ISO 6400 wird das Rauschen schwach sichtbar, ist aber bis ISO 25.600 noch akzeptabel. Dafür gibt es einen halben Bonuspunkt. Keinen ganzen, weil, anders als bei der Nikon D7000, die
Auflösung bei der Pentax recht deutlich abnimmt.
Die Eingangsdynamik ist gut und sehr konstant bei allen bewerteten ISO-Stufen. Die Ausgangsdynamik ist hervorragend. Wir testen alle Kameras ohne Dynamik- Erweiterung, um die Messergebnisse nicht zu verfälschen. Die K-5 bietet auch Spezial-Funktionen für sehr kontrastreiche Motive. Die Auflösung ist sehr konstant auf gutem Niveau.
Nikon D7000 SLR-Digitalkamera (16 Megapixel, 39 AF-Punkte, LiveView, Full-HD-Video) Gehäuse
Nikon lässt sich nicht lumpen und demonstriert bei der D7000 eindrucksvoll, was unter dem Druck der Kosten möglich ist. Der neue CMOS-Sensor mit 16,2 Megapixel ist eine hauseigene Entwicklung. Der verbesserte EXPEED 2-Prozessor ist um 50 Prozent schneller als der Vorgänger in der D90. Serienbilder mit einer maximalen Bildfrequenz von 6 Bildern pro Sekunde sind somit bei
16,2 Megapixel möglich. Neu ist auch der Autofokus mit 39 AF-Messfeldern.
Neun davon sind Kreuzsensoren, die auf jede Art von Struktur fokussieren können. Das ebenfalls neue 3D-Color Matrixmessung II arbeitet mit 2016 Pixel viel differenzierter als die Vorgänger- Version mit 1005 Pixel. Sie deckt horizontal 83 und vertikal 78 Prozent des Bildfeldes ab. Der Gehäuse-Kern
ist aus einer Magnesium-Legierung gefertig, die Schale aus Polycarbonat und der Grad der Abdichtung entspricht dem der D300s. Weitere Highlights: Full-HD-Video, zwei Steckplätze für
SD-Karten, Pentaprisma aus Glas.
Die kann sich sehen lassen, und zwar bei allen Empfindlichkeiten bis hin zu ISO 25.600. Ab ISO 6.400 ist sie sogar besser als die der EOS 60D.
Die Auflösung ist sehr gut und das Rauschen gering. Sogar die Aufnahmen bei ISO 25.600 kann man verwenden. Das Rauschen ist zwar sichtbar, aber die Details werden immer noch
erstaunlich gut aufgelöst. Die beachtliche Leistung im nicht bewerteten Bereich zwischen ISO 6.400 und 25.600 honorieren wir mit einem Bonuspunkt.
Im bewerteten Bereich bis ISO 3200 schneidet
die D7000 bei der Auflösung nicht ganz so gut wie die EOS 60D ab. Denn Nikon verzichtet auf eine offensive kamerainterne Bildaufbereitung und verschenkt somit 0,7 Punkte bei der Wertung für die Auflösung im Vergleich zur Canon EOS 60D. Durch die defensive Abstimmung sind zwar die Bilder der Nikon D7000 sehr gut geeignet für die nachträgliche Bildaufbereitung am Computer, aber die
0,7 Punkte sind futsch. Höchste Anerkennung verdienen auch das hervorragende Rauschverhalten bis ISO 3.200 und der Dynamik- Umfang. Die D7000 kann kontrastreiche Motive sehr gut erfassen
und fein abgestuft darstellen.
CANON EOS 60D
Ein Vorserien-Modell der Canon EOS 60D haben wir bereits zur photokina in unserem Jahres- Testheft getestet – mit hervorragenden Ergebnissen. Die Serien-Kamera mit der finalen Abstimmung ist insgesamt noch einen Hauch besser. Die Canon EOS 60D ist etwas offensiver als die EOS 7D abgestimmt.
Sie löst in etwa gleich hoch wie die EOS 550D auf und höher als die EOS 7D. Und das verblüffend gleichmäßig von ISO 100 bis ISO 800. Bei den höheren ISO-Stufen ist die Auflösung, gemessen an der Empfindlichkeit, immer noch beachtlich. Beim Rauschverhalten zeigt sich die EOS 60D von der besten Seite. Das Rauschen wird erst ab ISO 3.200 schwach sichtbar, stört bei den meisten Motiven, von Porträts abgesehen, aber kaum. Bei ISO 12.800 überzieht ein Farbrauschen die Bilder, die aber immer noch gut brauchbar sind.
Die EOS 60D kann hohe Motivkontraste erfassen und sehr differenziert wiedergeben. Canon lässt sich als Marktführer fast immer reichlich Zeit mit der Einführung neuer Technik. Da die dreh- und schwenkbaren Monitore bisher eine eher lausige Auflösung aufwiesen, hat Canon bei SLR-Kameras bisher lieber die Finger davon gelassen. Nun gibt es aber einen dreh- und schwenkbaren 3 Zoll-Monitor mit der sagenhaften Auflösung von 1.040.000 Pixel, der so manche starre Displays in den Schatten stellt. Canon baut ihn zum ersten Mal in das vollkommen neu gestaltete Gehäuse der EOS 60D ein.
Die Tasten sind groß, eindeutig markiert und einfach belegt. Die bisherige Joystick- Wippe wurde in das Daumenrad eingebaut und ist so auch im Hochformat einwandfrei zu bedienen. Der Druckpunkt der neuen Wippe könnte etwas besser definiert sein, aber man gewöhnt sich schnell daran. Ein weiteres Highlight ist die Master/Slave- Funktion des Kamerablitzes. Der integrierte Speedlite-Transmitter kann in den Kanälen A und B beliebig viele Aufsteckblitze drahtlos steuern.
Lowepro Pro Roller Attaché x50 und Cullmann Lima Daypack 400 und 600+
Wer viel mit der Kamera auf Reisen ist muss sich – besonders wenn man mit dem Flugzeug unterwegs ist – Gedanken über die Organisation des Gepäcks machen. Eine praktische Lösung fürs fotografische Reisegepäck kommt von Lowepro.
Der Pro Roller Attaché x50 ist mit den international üblichen Handgepäckabmessungen kompatibel, bietet Platz für eine umfangreiche Fotoausrüstung und verfügt über zwei Notebookfächer. Die Innentasche kann herausgenommen und als Schultertasche getragen werden. Der Teleskopgriff aus Aluminium lässt sich auch als provisorisches Stativ verwenden.
Mit den beiden neuen Daypacks hat Cullmann zwei flexibel anpassbare Rucksäcke im Programm, die neben einer kleinen bis mittelgroßen Fotoausrüstung auch Platz für zusätzliche
Reise-Utensilien bieten und im Falle des DayPack 600+ sogar noch ein 15,4 Zoll Notebook aufnehmen können.
Eine laut Hersteller extrem robuste Polsterung, Wasser abweisendes Nylonmaterial sowie ein komfortables Tragesystem sollen die Ausrüstung schützen und bequemes Tragen ermöglichen. Foto- und Reisegepäck-Fach sind durch eine herausnehmbare Klappe getrennt.
Die seitliche Öffnung gestattet schnellen Zugriff auf die Ausrüstung. Zusätzliche Taschen oder Objektivköcher lassen sich außen anbringen. Verdeckt vernähte Reißverschlüsse sowie eine im Lieferumfang enthaltene Schutzhülle sollen auch bei schlechtem Wetter Feuchtigkeit von der Ausrüstung fernhalten.
Druck auf Alu oder hinter Acrylglas

Druck auf Alu oder hinter Acrylglas
WhiteWall hat sich als erster demokratischer Kunstmarkt einen Namen gemacht und ermöglicht es unter www.whitewall.de jedem, als Künstler, Sammler oder Galerist aktiv zu werden. Whitewall ist aber auch Anbieter hochwertiger FineArt-Prints.
Neu im Angebot sind Direktdrucke auf eine stabile Aluminium-Trägerplatte (Lumabond Pro III) als Alternative zur Premium-Versiegelung mit echtem Fotoabzug. Eine spezielle Behandlung stellt hohe Farbbeständigkeit und Brillanz sicher. Ebenfalls möglich: Direktdruck hinter Acrylglas.
Sowohl der Druck hinter Acrylglas (glänzend) als auch auf Alu-Träger (matt) erfolgt mit 6 Farben. Größen zwischen 9×9 und 150x 180 cm. Die Bilder werden fertig zum Aufhängen geliefert.










